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Mac OS und Windows Systeme

Harddisk
Backup für kleine Büros

1-5 oder etwas mehr Arbeitsplätze
Externe Harddisks (auch wechselbar) oder Backup in die Cloud (je nach Datenmenge).
 
Was ist ein Cloud-Backup?
         
externe HD Cloud & Internetspeicher externe, wechselbare Harddisk mit Taschen

NAS
Backup für mittlere Büros

5-30 oder etwas mehr Arbeitsplätze
NAS für Netzwerk Backup mit externen, wechselbare Harddisks.
 
Was ist ein NAS-Backup?
       
Synology NAS   externe, wechselbare Harddisk mit Taschen

Harddisk
Backup für mittlere Büros

5-30 oder etwas mehr Arbeitsplätze
Harddisk Raid System (gespeigelt) mit wechselbaren, externen Harddisks
 
Was ist ein Harddisk-Backup?
     
Databox bis 8TB   externe, wechselbare Harddisk mit Taschen

NAS oder Band
Backup für grosse Büros

50 oder mehr Arbeitsplätze
NAS für Netzwerk Backup mit externen, wechselbare Harddisks oder Bandroboter.
 
Was ist ein Bandroboter?
 
 
 
       
Synology NAS aktuell bis 8TB   externe, wechselbare Harddisk mit Taschen
 


HP Bandroboter mit z.B. 32TB
   
       
 

Warum machen wir Backup?

Digitale Daten sind wertvoll, falls sie verloren gehen, ist der Schaden gross. Daten sollten daher immer mehrfach gesichert sein, z.B. auf dem Server und auf einem Backupsystem.
 

Backup-Definition

Wikipedia: Datensicherung (englisch Backup) bezeichnet das Kopieren von Daten in der Absicht, diese im Fall eines Datenverlustes zurückkopieren zu können. Die auf dem Speichermedium gesicherten Daten werden als Sicherungskopie bezeichnet. Die Wiederherstellung der Daten aus der Sicherungskopie bezeichnet man als Datenwiederherstellung (englisch Restore).
 

Risiken die mit einem Backup abgedeckt werden




Technische Defekte: Die Frage ist nicht, ob ein Gerät kaputt geht, sondern wann... Egal ob die Daten auf einem Server oder Arbeitsplatz liegen, die relevanten Daten müssen mindestens doppelt vorhanden sein. Eine Datenwiederherstellung von defekten Festplatten ist sehr aufwändig und kostspielig.


Menschliches Fehlverhalten: Es kommt vor, dass produktive Daten versehentlich (auch mutwillig) gelöscht werden, auch hier kommt ein Backup zum Zuge. Falls solche Daten erst zu einem späten Zeitpunkt vermisst werden, hilft eine Backupstrategie mit längerer Rücksicht.



Diebstahl: Wird im Büro eingebrochen, werden auch immer wieder wertvolle Computer oder auch ganze Server entwendet. Hard- und Software kann meistens relativ schnell wieder organisiert werden. Daten natürlich nur, wenn ein Backup vorhanden ist und sinnvollerweise auch extern gelagert wurde.
Elementarschäden:Feuer, Wasser etc. sind relativ selten aber auch hier deckt ein professionelles Backup entsprechende Schäden ab.
 

Backup Konzepte

Wir unterscheiden bei den Daten in produktive und archivierte Daten...
Produktive Daten sind laufende Projekte und Daten an, denen gearbeitet wird. Produktive Daten werden kontinuierlich gebackupt.


Archivierte Daten sind abgeschlossene Pro-jekte und Daten, die nicht mehr verändert werden (nur mal nachschauen oder etwas herauskopieren). Archivierte Daten werden nur sporadisch oder bei Bedarf gebackupt.
 
Empfehlung: Definieren Sie, was produktive Daten und was archivierbare Daten sind. Sie können so die Server- und Backupkapazitäten massgeblich reduzieren und entsprechende IT-Kosten sparen. Falls Sie die Unterscheidung nicht machen können oder wollen, benötigen Sie mehr Backup Kapazität.
 
Das Backupsystem sollte immer mehr an Kapazität aufweisen als die Menge der Produktiven Daten. Es macht keinen Sinn einen neuen grossen Server mit viel Festplatten-Kapazität anzuschaffen und die Backup-Kapazität nicht nachzuführen. Tipp: 3-4mal die Daten = Backupkapazität (mit Historie).
 
Wir unterscheiden zwischen inkrementellem oder komplettem Backup…


Inkrementell- oder Differenzielles-Backup sichert die Veränderung der Daten (Delta). Je nach Änderung ist dieses Backup relativ klein und schnell. Grössere Änderungen an den Daten und der Datenstruktur ergeben grössere Backups.

Komplettes Backup sichert alle Daten vollständig (full). Je nach Schnittstelle zwischen Server und Backupsystem dauert dieses Backup lange.
 
Wenn immer möglich ist ein inkrementelles Backup einem kompletten Backup vorzuziehen. Wer fortlaufend seine Daten verändert, provoziert komplette Backups mit längeren Backupzeiten und grösseren Volumen.
 
Relevant ist auch der Backup Zeitraum…
Wird während des Backups an den Daten gearbeitet, werden diese nicht gebackupt resp. diese Daten sind im Backup nicht auf dem aktuellen Stand.



Aus diesem Grund ist es sinnvoll, das Backup auf Zeiten zu legen, an denen nicht gearbeitet wird (z.B. Nachts). Wer lange arbeitet und fortlaufend viele Daten produziert, steht vor der Herausforderung, dass das Backupzeitfenster nicht ausreicht. Hier helfen schnellere Backupsysteme oder interne organisatorische Änderungen.



Wer mit externen Backupmedien arbeitet z.B. Harddisks, Bänder etc. macht meistens ein Wochenbackup, alterniert jede zweite Woche das Medium und nutzt zusätzlich ein weiteres Medium Ende Monat, Ende Quartal, halbjährlich und jährlich. So können auch ältere Daten auf den enstprechenden Medien wiederhergestellt werden. Wer mehr Medien zur Verfügung hat, kann die zeitliche Backuprücksicht zusätzlich verlängern.
   
 
 
Tipp: Jahresbackups werden langfristig abgelegt. Falls sich die Backuptechnologie ändert, muss sichergestellt werden, dass alte Backups auch in Zukunft gelesen werden können.
 

Backup Kapazitäten

Das Backupsystem sollte immer wesentlich mehr an Kapazität aufweisen als die Menge der Produktiven Daten. Es macht keinen Sinn einen neuen grossen Server mit viel Festplatten-Kapazität anzuschaffen und die Backup-Kapazität nicht nachzuführen.
 
Erfahrungswerte: Für eine längere Rücksicht des Backups (Backup Historie) rechnen wir mit einer 3-4fach grösseren Backupkapazität als die zu backupenden Datenmenge. Je grösser das Vielfache der Backupkapazität ist, umso länger können Sie auf ältere Datenstände zurückgreifen.
 

Backup-Software

Die Betriebssysteme Mac OS und Windows ­bieten integrierte Backuptools, z.B. Time-Machine auf Mac OS oder das Windows Server-Backup.
 
Vorteile Backuptools
Keine zusätzlichen Investitionen
Datensicherung erfolgt automatisch
Relativ einfach einzurichten
 
Nachteile Backuptools
Wenig Fehlertoleranz z.B. wenn ein Backup-medium nicht verfügbar ist.
Backupprozess kann nur bedingt nachverfolgt resp. eingesehen werden.
Fehler sind, wenn überhaupt, nur in den Protokollen ersichtlich, keine automatische Meldung z.B. per E-Mail.
Teilweise stossen die integrierten Tools an Kapazitätsgrenzen, wenn die Daten grosse Volumen übersteigen.
 
Selbstverständlich bietet der Markt kostenpflichtige Softwarelösungen für professio-nelle Backupaufgaben, welche die oben aufgeführten Nachteile nicht aufweisen. Für grössere Datenvolumen empfehlen wir eine zusätzliche Backupsoftware anzuschaffen.
 
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Was ist ein Cloud-Backup?

Das Cloud-Backup ist ideal für Backup-Aufgaben geeignet, da die Daten extern und sicher aufbewahrt werden. Es gibt einige Punkte, die aktuell noch gegen ein Cloud-Backup sprechen.
 
Grundsatzfrage: Möchten Sie Ihre Daten einem Cloud-Dienstleister anvertrauen?


Wie viel Daten: Für kleine Büros und wenig Daten ist ein Cloud-Backup durchaus em-pfehlenswert. Bei grossen Datenmengen sind meistens die Internetanbindung und die zur Verfügung stehende Backupzeit limitierend.



Upload-Kapazitäten: Viele KMU’s verfügen über Internetanbindungen mit hohen Downloadraten z.B. 100Mbit/s etc. Der Uploadraten sind aber oft kleiner (mehrheitlich Faktor 5 oder 10 weniger), z.B. 20Mbit/s*. Es geht relativ lange, bis grössere Datenmengen ins Internet gespeichert werden. Symmetrische Leitungen mit hohen Uploadraten sind aber leider immer noch relativ teuer.


Doch eigenes Backup: Wer auf der sicheren Seite sein möchte, sollte von seinem Cloud-Speicher ein eigenes Backup machen (ausser Sie vertrauen Ihrem Cloud-Dienstleister).
   
  *Rechenbeispiel: 20Mbit/s Upload, 50GB Backupdaten (50‘000MB):
50‘000MB sind 400‘000Mbit geteilt durch 20Mbit ergibt 20‘000s, knapp 6 Stunden (rein theoretisch).
 
Fazit Cloud-Backup: Wenn in Zukunft die Internetanbindungen schneller und kostengünstiger werden und das Vertrauen in die Cloud wächst, wird das Cloud-Backup eine relevante Alternative zu einem eigenen Backupsystem werden.
 

Was ist ein NAS-Backup?

NAS heisst Network Attached Storage, ein im Netzwerk eingebundene Speicher. Ein NAS ist ideal für Backup- und/oder Archiv-Aufgaben geeignet. Mit der Backupsoftware werden automatisch vom Server die Backupdaten auf das NAS gespeichert. Da die NAS sehr hohe und kostengünstige Speicherkapazitäten bieten, besteht für das bürointerne Backup auch eine lange Backuphistorie. Die einzige Herausforderung besteht bei der externen Aufbewahrung der Backupdaten. Hier werden am NAS externe Festplatten angeschlossen und in definierten, alternierenden Zeitabschnitten ein externes Backup geschrieben. Diese Harddisks müssen ausserhalb des Büros aufbewahrt werden!
 

Was ist ein Harddisk oder Festplatten-Backup?

Externe Harddisks eignen sich für Backup-aufgaben. Theoretisch können einzelne externe Harddisks am Server oder Client angeschlossen werden und die Backupsoftware sichert die Daten auf das Laufwerk. Sicherer und einfacher in der Bedienung sind Harddisk-Boxen mit gespiegelten Harddisks. Hier kann die zweite Harddisk im laufenden Betrieb gewechselt und extern aufbewahrt werden. Mit mehreren externen Harddisks lassen sich längerfristige Backups realisieren.
 

neue DataBox 270:
Professionelles Festplatten- Backup bis max. 8TB Kapazität

 
Die DataBox 270 ist ein einfach zu bedienendes Festplatten-Backupsystem. Das Einzige, was Sie kennen müssen, ist der Auswurfknopf der unteren Harddisk. Jeden Freitag wechselt die verantwortliche Person die Harddisk. Die externe Harddisk kommt in das mitgelieferte Etui und wird nach Hause genommen oder in ein Bankschliessfach gelegt, fertig.
 

Preisliste DataBox 270 (PDF)

 
 
 
 
     
     
 
 

Was ist ein Bandroboter?

Bandroboter (engl. Tape Library oder Auto-loader) sind professionelle Backupsysteme mit vielen Magnetbändern, aktuell in der LTO Ultrium 5 oder 6 Technologie. Diese Bandroboter haben 8, 16, 24 oder mehr freien Slots für LTO Bänder mit jeweils 3-6TB Kapazität pro Band. Im System wird dann eingestellt, wie viele Bänder zu einem vollständigen Set gehören (1, 2, 3 oder mehr). Diese werden dann für das Backup genutzt, resp. können für das externe Aufbewahren des Backups ausgeworfen werden. Alle Bänder sind mit Barcodes genau gekennzeichnet. Das System meldet, falls falsche Bänder eingesetzt werden. Bandroboter können mit zusätzlichen Expansionsgehäuse erweitert und skaliert werden. So steigt die Backupkapazität mit dem zukünftigen Datenvolumen. Aktuelle LTO 6 Bandroboter bieten Backup-kapazitäten von 36TB, 72TB oder mehr und sind weiterhin die technisch sinnvollsten Lösungen für grosse Backupvolumen.
   
       
 

ArchiMedia Info Spezialausgabe Backup (PDF)

   
       
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